Am 23. Februar folgten etwa 45 Männer der Einladung zu einem gemeinsamen Frühstück im Gemeindehaus. Rechtzeitig waren die Tische gedeckt, das Buffet aufgebaut und die Eier gekocht, und wieder einmal hat die vorbereitende Herrenriege lediglich das Aufbrühen des Kaffees in dem ungewohnt großen Kocher einer Frau (unserer Küsterin Margret Kleefmann) überlassen.

Spezielle Gäste waren Volker Hans, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes der ev.-reformierten Synodalverbandes, und Hanna Kossen-Eilders, die dort für die psychische Nachsorge zuständig ist. Ausführlich berichtete Volker Hans über das Haus Compass auf dem Ninogelände in Nordhorn, in dem die reformierte und lutherische Diakonie sowie die Caritas der katholischen Kirche unter einem Dach zusammenarbeiten und ihre Kräfte bündeln. Die Themen der Diakonie von der Schwangerschaftsberatung bis zur Suchthilfe sind durch die jeweiligen Mitarbeiter der Werke mehrfach besetzt, so dass ein fachlicher Austausch ebenso stattfinden kann wie eine gegenseitige Vertretung, so dass stets kompetente Kräfte ansprechbar sind.

Einen besonderen Fokus legte Hanna Kossen-Eilders an diesem Vormittag auf die Begleitung von Menschen mit psychischen Krankheiten. Die Tagesstätte TASTE in der Jahnstraße bietet ihnen durch ihr Betreuungsangebot eine Tagesstruktur an. An der Denekamper Straße wird demnächst ein Haus entstehen, das neben Wohneinheiten auch ein Café vorhält. Und für eine aktuell einzurichtende Wohngemeinschaft war dann der Erlös aus dem Sparschwein bestimmt, den die nach einem ausgiebigen Frühstück reichlich gesättigten Männer eifrig mit Euros fütterten.

Hilde van der Veen nutzte dieses Frühstück, auf den Verein Bimekaar aufmerksam zu machen, der die Bewohner der Wohngemeinschaft im Haus am Kirchturm begleitet und das Leben in dieser Pflege-Wohngemeinschaft organisiert.